Wie ist es dazu gekommen, dass Sie Lehrlingsausbildner geworden sind?
Wie das Leben manchmal so spielt war es eine Kombination aus Glück und Zufall.
Ich war damals in der Instandhaltung tätig und ein zweiter Ausbilder wurde gesucht. Da ich immer sehr engagiert und motiviert bei der Arbeit war und freiwillige Kurse, Weiterbildungen und Fortbildungen absolviert habe, war der Zeitpunkt ideal. Aufgrund dessen, dass ich bereits meine Werkmeisterschule erfolgreich abgeschlossen habe, konnte ich diese neue Herausforderung annehmen.
Was gefällt Ihnen an diesem Beruf besonders gut?
Die Entscheidung die ich damals getroffen habe, war auf jeden Fall die richtige. Der Beruf als Ausbilder macht sehr viel Spaß und fordert mich jeden Tag aufs Neue. Ich liebe es mit jungen Menschen zu arbeiten, sie Schritt für Schritt zu Fachkräften auszubilden und zu sehen, wie sie sich in den 3,5 Jahren entwickeln. Ich freue mich, mein erworbenes Wissen, das ich über die Jahre gesammelt habe, an die jüngere Generation weitergeben zu dürfen.
Es ist wichtig, dass man ihnen anspruchsvolle und abwechslungsreiche Arbeiten zuweist, damit sie motiviert und gefordert bleiben. Hier versuche ich die Lehrlinge zu unterstützen und ihnen mögliche Denkansätze aufzuzeigen, damit sie lernen selbstständig und verantwortungsvoll zu agieren. Da jeder Mensch seine eigenen Stärken und Schwächen hat, versuche ich individuell auf jeden einzelnen einzugehen und die jeweiligen Schwächen zu minimieren und die Stärken weiter auszubauen.
Die Frage, was mir besonders an diesem Beruf gefällt ist schwer zu beantworten, da es eine Kombination aus allen ist.
Aber was ich sagen kann ist, dass man heute nie sagen kann was morgen kommt. Und dass ist genau das, was diesen Beruf auszeichnet. Tägliche Herausforderungen, Flexibilität, Vielfalt und nie Langeweile.
Was machen Sie um Ihre Lehrlinge zu motivieren?
Persönlich finde ich wichtig, dass man Menschen loben sollte, wenn sie was richtig machen, ebenso muss man sie konstruktiv kritisieren. Es sollte ein gesunder Ausgleich sein. Man muss ihnen gewisse Freiheiten lassen, damit sie Ihre eigenen Ideen und Vorstellung einbringen können. Man soll Ihnen zeigen, dass sie ein Teil der Wittur Familie sind und sich jederzeit auf den anderen verlassen können.
Gemeinsame Betriebsausflüge, Teilnahmen an Wettkämpfen (sportlich als auch fachlich) und individuelle Betreuung sind für mich eine Selbstverständlichkeit.